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Sella Ronda Bike Day

Fotos
Horde: Eine Horde ist eine umherziehende wilde Bande oder Rotte.

einige Fotos ab jetzt in unserer Fotogalerie - wer noch welche hat, bitte mir schicken Claudia . Gesucht werden vor allem Fotos von den Kaffee-MWs, zwecks  einfügen per Photoshop :-)


Am 12.07.2009 rotteten sich über 20 Mitglieder des Radlteams in aller Frühe vor dem Uni-Café zur Abfahrt nach St. Ulrich/Urtijëi für den SellaRondaBikeDay zusammen. Selten hat die Innerkoflerstraße am Sonntag Morgen so eine Parkplatznot gesehen. Die Motivation der Mitfahrenden war groß wie nie zuvor. Besonders Kühne und Unerschrockene (Name der Redaktion bekannt) waren sogar bereit, eine illegale Einreise in das Nachbarland zu wagen - I hab kane Lire, und kane Papiere! Andere wiederum, die durchaus als Party-Tiger landesweit bekannt sind, täuschten angeblich auf einem Fest am Vorabend Müdigkeit vor, um für diesen Tag ausgeruht und gewappnet zu sein.

Bei so viel Einsatz ist es kein Wunder, dass wir hocherfreut um 7:00 Richtung Süden abdüsten. Am Grenzübergang ein kurzer Ausschlag in der Pulskurve, doch manchmal wird Wagemut auch belohnt und wir wurden von den Karpfen gelangweilt durchgewunken. Weiter also zum Treffpunkt bei der Autobahnabfahrt in Klausen. Dort bildeten wir einen kurzen Stau mitten in der Ausfahrt und konnten noch zwei weitere Mitglieder erspähen, die sich ebenfalls auf den Weg zum SellaRondaBikeDay gemacht hatten. Die Fahrt wurde sogleich nach St. Ulrich fortgesetzt, wo wir endlich so gegen halb 9 die Räder ausladen konnten. Mit unseren glänzenden, neuen Trikots starteten wir als Riesenpulk in Richtung Straßensperre. Ab Wolkenstein war die Strecke also verkehrsfrei, zu hören war einzig das wuschwusch vieler teurer Karbonlaufräder. Wir waren inzwischen zu einer gewaltigen Tilakfront mit 26 Personen angewachsen, die genussvoll auf das Grödnerjoch radelten. Dort eine kleine Enttäuschung: der Wetterbericht hatte mal wieder geschwindelt, damit die Touris sich freuen - denn vom angekündigten Sonnenschein und 30 Grad gab es keine Spur. Auf 2121m waren es eher so um die 3 Grad. Doch man muss alles positiv sehen, ein guter Grund, um auf der Abfahrt nach Corvara die feschen neuen Jacken auszuprobieren.

Als nächstes nahmen wir den Passo Campolongo in Angriff. Hier zeigte sich nun endlich ein bisschen die Sonne und ein weiteres Mitglied (Nr. 27 an diesem Tag!) wurde in geheimer Mission erwischt. Big Brother is watching you -- vor uns kann natürlich gar nix verborgen gehalten werden! So viel radeln und vor allem so viel plaudern macht ganz schön hungrig, deshalb fielen wir wie die Heuschrecken am Campolongo ein. Dort gab es Pasta und Fotosessions, einige Paparazzi waren sehr verblüfft und glaubten gar doppelt zu sehen (oder 26-fach). Nach kurzer Rast in der Sonne ging es weiter hinunter nach Arabba, die Sonne zog es vor sich wieder zu verstecken. Der Anstieg zum Passo Pordoi zieht sich ganz schön in die Länge -- doch es ist immer wieder beeindruckend von unten zu sehen, wie sich die gewaltige Menge von Radlern hinaufschraubt. Das Pordoijoch ist mit 2239m der zweithöchste mit einer durchgehend asphaltierten Straße versehene Gebirgspass in den Dolomiten Italiens, sagt Wikipedia, allerdings erwähnt das allwissende Wikipedia nichts vom eisigen Wind und dem aufziehenden Gewitter. Aber das gute Gefühl "3 von 4" beflügelt für die kurze Abfahrt und den etwas steileren Anstieg zum Sellajoch. Die Straße aufs Sellajoch (2240m) ist sicherlich die imposanteste der vier Pässe des Tages, man fährt in nächster Nähe zu spektakulärem Dolomitenfels und ist umgeben von einer wirklich eindrucksvollen Kulisse. Auf der Passhöhe warteten wir zusammen für ein Gruppenfoto, das dankenswerterweise das Kleider Maier Radteam Inzing von uns machte. Bei der Abfahrt vom Sellajoch war die Straßensperre leider schon zu Ende (15.30), somit war die Abfahrt ganz schön happig und man musste höllisch aufpassen. Stop-and-Go Verkehr und Motorradfahrer hielten uns nochmal eine ganz schöne Weile in Atem.

Letztendlich gelangten wir alle wohlbehalten nach 80km und ca. 2500Hm bei den Autos an. Als nächstes ging es noch nach Sterzing zum Hubertushof, wo uns der Vorstand eine Pizza spendierte. Wie man sieht ist es bei unserem Verein völlig klar, wer der 10-Ender ist.

Der Hubertushof ließ sich auch nicht lumpen und spendierte dem "Reiseleiter" die Getränke. Da wir ja fast so geschäftstüchtig sind wie die Grödner selbst, brachte uns dies auf die Idee uns im nächsten Jahr als "Betriebsausflug der Reiseleiter" auszugeben. Wohl bekomms!



Es war wieder einmal ein superfeiner Radltag ganz im Sinne unseres Vereinsmottos: Die soziale Komponente steht im Vordergrund!

AUSTRIAN RED ROAD RIBBON

Charity Fahrt zum Welt-Aids-Kongress Wien 2010




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